Die Idee von Sophie (11) ist genial: ein Stift, der jeden Fehler sofort für sie ausbessert :-)

LEGASTHENIE * DYSKALKULIE * LERNTRAINING in WIEN

 

HABEN SIE DEN VERDACHT AUF EINE LEGASTHENIE oder eine andere LERNPROBLEMATIK bei Ihrem Kind?

 

 

Gerne können Sie unverbindlich mit mir per Email oder telefonisch Kontakt aufnehmen und Ihre individuellen Fragen stellen. 

Lesen Sie den Artikel am Ende dieser Seite aufmerksam durch. Vielleicht finden Sie bereits die eine oder andere Antwort.

 

Von Legasthenie (spezielle Lese- und/oder Rechtschreibschwäche)  und Dyskalkulie (spezielle Rechenschwäche) sind etwa 10 % der Weltbevölkerung betroffen. Durch gezieltes Training lernen Betroffene mit ihrem differenzierten, anlagebedingten Umgang mit Buchstaben und Zahlen gut zu leben.

Um von einer allgemeinen Lernschwäche im Bereich des Lesens, Schreibens und Rechnens zu differenzieren, stehen Testmöglichkeiten zur Verfügung

 

Je nach den  individuellen Bedürfnissen stelle ich Ihnen anschließend für Ihr Kind ein bedarfsgerechtes Trainingsprogramm zusammen.

 

In einmal wöchentlich stattfindenden Unterrichtseinheiten führe ich dieses Programm mit Ihrem Kind durch. Zusätzlich erhalten Sie Arbeits- und Übungsmaterial für Zuhause zur Verfügung gestellt. 

 

Unter bestimmten Voraussetzungen bzw. wenn Ihnen der Anfahrtsweg zu weit ist und Sie sich selber in der Lage sehen das regelmäßige Training mit Ihrem Kind durchzuführen, ist auch ein durch mich in zuvor vereinbarten Abständen kontrolliertes und betreutes Ferntraining nach einer mehrstufigen Austestung und einem ausführlichen Anamnesegespräch möglich.

 

Gerne berate ich Sie ausführlich zum Thema und beantworte soweit wie möglich Ihre Fragen.

 

Email:  lesenmitkindern@gmail.com

 

mobil:  0664/9996320

 

Angebot   *  Standorte 18. & 21. Bezirk * Ferntraining * In Deutsch oder Englisch möglich

Testverfahren Legasthenie (Anamnese, Aufmerksamkeitstest, Wahrnehmungstest, Lese- und Rechtschreibtest, Beratungsgespräch, schriftliches Gutachten)     

                                                                                                       

Testverfahren Dyskalkulie (Anamnese, Aufmerksamkeitstest, Wahrnehmungstest,  Rechentest, Beratungsgespräch, schriftliches Gutachten)  

                                                                                                      

Testferfahren Lerntypentest (Anamnese, Test, Beratungsgespräch, Auswertungsbogen)   

                                                                                                                       

Legasthenie- und/oder Dyskalkulietraining 

                                                             

Lese- und Rechtschreibtraining allgemein  

                                                                    

Aufsatztraining  - bis zur Matura

                                                                                                                     

Lernmotivationstraining/Lernstrategietraining  

 

Mentaltraining (Sportmentaltraining und/oder spezielles Mentaltraining für Kinder)

 

Alle Trainingseinheiten dauern 55 min.

Für eine Austestung nehmen Sie sich bitte mindestens 2 Stunden Zeit.

 

Die Kosten für die einzelnen, individuell gestalteten  Austestungs- und Trainingsmöglichkeiten erfragen Sie bitte in einem persönlichen Telefongespräch.

 

ALTERNATIV:

 

Sie möchten nicht wöchentlich mit Ihrem Kind zur Trainingsstunde kommen? Dann besteht die Möglichkeit nach einer Austestung ein Ferntrainingsprogramm zu erhalten, das in regelmäßigen Abständen (etwa einmal pro Monat) ergänzt, erweitert und kontrolliert wird.

Rufen Sie mich für nähere Informationen diesbezüglich an! mobil: +43 (0)664 9996320

                                                         

 

 

für 10 bis 12-jährige

für 10 bis 12-jährige

Buchstabensuppe - Ein Artikel zum Thema

 

Leserechtschreibschwäche?                                   von Roswitha Wurm 

 

Jedes Kind liebt sie, in Erwachsenen ruft diese Speise unweigerlich Kindheitserinnerungen wach: ein Teller mit Buchstabensuppe. Wer legt als erstes seinen Namen mit den kleinen Nudeln an den Tellerrand? Spiele wie diese machen Kindern Spaß! Doch nicht allen! Lisa kann Buchstaben und Wörter nicht leiden, Bücher versteckt sie am liebsten im hintersten Winkel des Zimmers und Schule ist ohnehin kein Thema für sie. Viel lieber bastelt das aufgeweckte Mädchen oder malt bunte Bilder, auch Tiergeschichten begeistern die Achtjährige. Allerdings nur dann, wenn sie nicht selber lesen muss! Lisa hat eine große Anzahl an Leidensgenossen! Studien zufolge befällt etwa jeden Zehnten das Gefühl der Machtlosigkeit beim Umgang mit Buchstaben und Zahlen. Die Ursachen können vielfältig sein. Eines haben alle Betroffenen gemeinsam: Sie leiden unter ihrem Unvermögen Texte zu lesen und den Inhalt zu erfassen. 

Verschiedene Ursachen

Im deutschen Sprachraum unterscheidet man zwischen so genannten legasthenen Menschen, deren Schwierigkeiten genetisch bedingt sind, und Personen mit einer allgemeinen Leserechtschreibschwäche (LRS). Auffällig werden legasthene Kinder zunächst durch ihre Unaufmerksamkeit, bzw. Konzentrationsschwäche, wenn sie Symbole, also Buchstaben oder Zahlen erlernen. Eine Fehlersymptomatik, so genannte Wahrnehmungsfehler, sind die Folge, welche vom Kind nicht als solche erkannt werden. Dieses Phänomen wird als Primärlegasthenie bezeichnet. Wird diese durch verschiedene Lebensumstände verstärkt, so spricht man von einer Sekundärlegasthenie.

Lisa, ein siebenjähriges legasthenes Mädchen aus meiner Praxis, ist solch ein Fall. Nach der Trennung der Eltern wurde das Mädchen zunehmend aggressiv und sprachauffällig. Zusätzlich zu den familiären Veränderungen kam bei ihr eine nicht erkannte Sehschwäche zutage. Neben den oben genannten Ereignissen können auch ständige Überforderung, Frustration, physische Ursachen, wie Schwerhörigkeit, Körperbehinderung, längere Krankheit, aber auch Minderbegabung zu einer Sekundärlegasthenie führen, zu deren Behebung zusätzlich zum Legastheniespezialisten auch unbedingt ein Psychologe oder Mediziner beigezogen werden muss.

Zum Unterschied von der Legasthenie wird die Allgemeine Leserechtschreibschwäche (LRS) erst durch verschiedene Ereignisse, die im Leben eines Kindes vorkommen können, erworben. Die Ursachen einer LRS sind in den gleichen Bereichen zu suchen, die auch eine Sekundärlegasthenie ausmachen. LRS-Kindern kann alleine durch Arbeiten an der Fehlersymptomatik, eventuell durch zusätzliche Unterstützung von Psychologen und/oder Medizinern geholfen werden. 

Legasthene Kinder machen ihre Fehler hingegen, weil sie eine Teilleistungs-, bzw. Wahrnehmungsdifferenzierung in gewissen Bereichen aufweisen. Bei ihnen muss nun zusätzlich zum Symptomtraining (Arbeiten an den Fehlern) Übungen zur Erhöhung der Aufmerksamkeit und Training an den Funktionen (Optik, Akustik, Raumlage, Serialität und Intermodalität) vorgenommen werden. Da jedes Kind – wie schon oben erwähnt – seine eigene Legasthenie hat, also auch die verschiedenen Wahrnehmungsbereiche unterschiedlich ausgeprägt sind, ist nur ein Einzeltraining mit dem betroffenen Kind langfristig Ziel führend.

Lernt ein legasthenes Kind frühzeitig, also sobald es in die Schule kommt, mit seiner Legasthenie umzugehen und wirken keine negativen Erlebnisse, wie ständige Frustrationen oder Enttäuschungen auf das Kind ein, so wird auch dieses Kind lesen, schreiben und rechnen erlernen, allerdings etwas langsamer als seine gleichaltrigen Mitschüler. 

 

Legastheniker sind nicht dumm!

 

Aus diesem Grund gibt es seit einigen Jahren im deutschsprachigen Raum Bestrebungen den legasthenen Menschen zu helfen, nachdem viele Jahre das Phänomen der Legasthenie verdrängt und in manchen europäischen Ländern sogar per Gesetz „abgeschafft“ wurde. Frei nach dem Motto: Was nicht sein darf, gibt es nicht! Frustrierte, am Schulsystem gescheiterte Menschen waren und sind die Folge! Wer stets hört, er sei einfach unfähig, dumm oder faul, obwohl er in Wirklichkeit nicht anders kann, glaubt eines Tages selber an seine Beschränktheit. Dabei gibt es eine Reihe berühmter Menschen, die legasthen und auf einem bestimmten Gebiet phänomenal begabt sind. So weiß man, dass Einstein  aufgrund seiner Legasthenie ein schlechter Schüler war! Auch Leonardo da Vinci dürfte – heutigem Wissensstand zufolge – Legastheniker gewesen sein. Diese Menschen sind durchaus Beweis dafür, dass Legastheniker nicht erfolglos durch das Leben gehen müssen. 

 

Gezielte Hilfestellung

 

Die Grundvoraussetzung für eine positive Bewältigung der Legasthenie ist jedoch, dass eine ausgebildete pädagogische Fachkraft (Legasthenielehrer, bzw.- trainer) die individuelle Legasthenie jedes betroffenen Kindes erfasst und mit dem Kind ein persönliches Trainingsprogramm erarbeitet und durchführt. So individuell jedes Kind, jeder Mensch, ist, so individuell ausgeprägt ist auch die legasthene Erscheinungsform bei jedem Menschen. 

 

Legastheniespezialisten  arbeiten entweder an Schulen (Lehrer mit Zusatzausbildung) oder privat als diplomierte Legasthenietrainer. Die betroffenen Kinder kommen einmal wöchentlich zu einem sechzigminütigen Training zum Spezialisten und bekommen als Hausaufgabe tägliche zehnminütige Funktionsübungen.  

 

Die meisten legasthenen Kinder benötigen mehr Zeit zum Erledigen ihrer Aufgaben. Im Schulalltag ist dies leider meist nicht möglich. Zuhause sollten Eltern ihren Kindern diese Zeit geben. Legastheniespezialisten haben eigene Programme entwickelt mit denen rascheres Arbeiten trainiert werden kann. 

 

Lisas Mutter hat diesen Förderweg mit ihrer Tochter gewählt. Sie erleben miteinander gute und schlechte Tage, Erfolg und Misserfolg.

 

Aber meist überwiegt bei Mutter und Kind die Freude und der Spaß am Lernen. Denn Lisa weiß nun: Sie ist nicht dumm, sie muss nur ein bisschen anders und manchmal ein bisschen mehr als andere Kinder lernen. Und das Beste ist: nach und nach reiht sich für Lisa Buchstabe an Buchstabe zu sinnvollen Wörtern! Also gibt es keine Buchstabensuppe mehr in ihrem Kopf, sondern nur mehr auf ihrem Teller!